10 Gründe warum Ihr Baby weint
Foto / Privatarchiv E.R.

10 Gründe warum Ihr Baby weint

Ich liebe mein Baby, aber…

Als Jungeltern – vor allem als Mutter – darf man das wohl gar nicht laut sagen, nimmt doch die ganze Welt an, dass man nur glücklich mit seinem Baby ist.

Doch grade in der ersten Zeit, in der sich Mama und Baby noch nicht so aneinander gewöhnt haben, ist es oft schwierig die Bedürfnisse dieses kleinen Wesens richtig zu deuten.

Die erste Zeit mit Kind ist oft nicht nur eine Zeit voller Glück und Zufriedenheit. Es gibt viele neue, ungewohnte Situationen und schlaflose Nächte oder Koliken machen den Elternjob auch sehr anstrengend.

Warum weint mein Baby?

Es gibt viele verschiedene Gründe, warum das Baby weint und leider können wir das Weinen – vor allem am Anfang – nicht wirklich unterscheiden und zuordnen.

Doch keine Angst – schon bald werden Sie besser wissen, was das Kleine gerade möchte. Wir bieten Ihnen hier ein paar Auswahlmöglichkeiten an, warum Ihrem Nachwuchs „zum Weinen sein könnte“.

1. Hunger

Der häufigste Grund warum Säuglinge weinen, ist Hunger. Nachdem in ein so winziges Bäuchlein nicht allzu viel Nahrung passt, brauchen die Zwerge also auch oft Nachschub und wenn der nicht zeitgerecht kommt, dann meldet das Baby dieses Bedürfnis auch schon mal lautstark an.

2. Bäuerchen machen

Das Baby hat getrunken und weint immer noch? Nun, vielleicht passt jetzt eben irgendetwas anderes nicht! Hat es aufgestoßen oder macht ihm noch die Luft in seinem Bäuchlein das Leben schwer? Lassen Sie Ihren kleinen Liebling nach dem Trinken immer sein Bäuerchen machen.

3. Oder ist es vielleicht eine volle Windel?

Obwohl eine volle Windel manche Kinder nicht besonders stört – immerhin ist es warm und weich – sollten sie Sie dennoch gleich wechseln. Denn je länger das Kind in der vollen Windel liegt, umso mehr besteht die Möglichkeit, dass sich die zarte Babyhaut am Po entzündet, was dann natürlich wieder ein anderer Grund dafür sein kann, warum das Baby weint.

4. Hat mein Baby Bauchweh?

Die kleinen Bäuche der Kinder sind besonders empfindlich. Verdauungsprobleme wie Verstopfung, Krämpfe, Koliken oder Blähungen setzen Babys besonders in den ersten Lebensmonaten zu. Wenn Sie stillen, kann es bei Blähungen sein, dass das Baby auf irgendetwas reagiert, das Sie gegessen haben. Das ist zwar von Kind zu Kind verschieden – manchen Kindern ist es völlig egal, wenn Mama ein wunderbares Linsengericht zu Mittag hatte, andere wiederum leiden sehr darunter.

5. Ist dem Baby zu warm/zu kalt?

Gerade beim Wickeln kann es zu ausgeprägten Schreikonzerten kommen, wenn Sie Ihr Baby ausziehen – es ist ihm kalt. Viele Babys haben es lieber kuschelig warm, als einen kühlen Luftzug auf der Haut zu spüren. Wenn das bei Ihrem Baby der Fall ist, dann beeilen Sie sich besser wenn sie es wickeln, baden oder umziehen.

Ein Heizstrahler, über dem Wickelplatz angebracht,  kann Ihnen hier gute Dienste leisten!

Doch auch wenn Ihr Baby gerade nicht gewickelt wird, kann ihm natürlich zu warm oder zu kalt sein. Testen Sie einfach aus, ob Ihnen selbst angenehm warm ist, wenn sie sich einfach nur hinlegen. Ohne sich zuzudecken oder sich extra etwas darüber zu ziehen. Und dann ziehen Sie dem Kleinen eine Kleiderschicht mehr als sich selber an.

Wenn Sie Ihr Baby angreifen, lassen Sie sich nicht von kalten Händen oder Füssen verunsichern, die fühlen sich nämlich immer ein wenig kühler an. Machen Sie den Test an Babys Nacken, ist der schön warm, dann sollte es auch für das Baby passen.

6. Zwickt die Windel oder die Kleidung

Babys mögen es nicht, wenn Kleidung oder Windeln zu eng sitzen. Darum kann eine zu eng sitzende Windel oder zu enge Kleidung auch ein Grund für Babys Weinen sein.

7. Das Baby ist überfordert

Familie und Freunde sind begeistert über den Familienzuwachs und Omas, Opas, Tanten, Onkeln, Geschwister und liebe Freunde möchten alle am liebsten sofort auf Besuch kommen, jeder möchte das Baby natürlich auch halten und das Kleine wird von einem zum anderen gereicht. Würde Ihnen dieser Rummel gefallen?

Dazu kommen vielleicht noch Arzttermine die man mit dem Baby wahrnehmen muss und das Baby hat keine Gelegenheit sich auszuruhen. Um es in der Sprache der Erwachsenen zu sagen, es kommt nicht zum „chillen“.

8. Dem Baby ist langweilig

Den ganzen Tag immer nur zu schlafen oder zu essen, kann dann doch auch mal langweilig werden, vor allem wenn das Baby etwas älter wird. Da liegt es dann munter in seinem Bettchen und es passiert – nichts. Auch frustrierend, also schnell mal nach Mama oder Papa geweint, damit die das Baby zum Schmusen auf den Arm nehmen.

Haben Sie dabei keine Angst, das Kleine zu „verziehen“ – Babys brauchen Liebe und Geborgenheit genauso notwendig wie Nahrung und so ein kleines Wesen in den ersten Monaten zu verziehen ist eigentlich gar nicht möglich. Schmusen sie so oft es geht mit Ihrem Zwerg, halten Sie Körperkontakt und machen Sie Ihren Nachwuchs damit glücklich.

9. Schlechte Laune

Hin und wieder werden Sie trotzdem nicht dahinter kommen, warum Ihr Baby weint. Es wurde gefüttert, gewickelt, die Temperatur passt, die Kleidung auch und sie tragen es schon seit geraumer Zeit herum. Tja – auch die Kleinsten haben manchmal einfach schlechte Laune und „granteln“ herum. Dieser Zustand kann nach ein paar Minuten vorbei sein, sich aber leider auch auf einige Stunden ausdehnen. Viele Babys haben eine fixe Uhrzeit zu der sie sich von nichts und niemanden überzeugen lassen, mit dem Weinen aufzuhören. Besonders beliebt ist diese „Schreistunde“ gegen Abend hin.

10. Das Baby ist krank

Sie kennen Ihr Kind am besten. Auch wenn es erst seit ganz kurzer Zeit bei Ihnen wohnt. Ein krankes Baby weint anders. Höher, eindringlicher, schriller, verzweifelter. Genauso gut kann es allerdings sein, dass sich Ihr krankes Baby überhaupt nicht meldet und lautlos vor sich hin leidet.

Wie auch immer, zögern Sie nicht Ihren Haus- oder Kinderarzt oder Ihre Hebamme zu kontaktieren, wenn Sie der Meinung sind, dass mit Ihrem Kind etwas nicht stimmt.

Ihre Ängste werden ernst genommen und wenn Sie die Gewissheit haben, dass das Weinen Ihres Babys keine körperlichen Ursachen hat, werden Sie sich selber gleich viel besser fühlen und mehr Ruhe ausstrahlen können, was wiederum sehr hilfreich beim Beruhigen des Babys ist.

 

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Kategorien: Baby & Kleinkind, Magazin, Tipps für Eltern
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5 Kommentare zu “10 Gründe warum Ihr Baby weint”

  1. Hi,

    meine weint manchmal auch im Schlaf. Wisst ihr vielleicht was der Grund dafür sein könnte?

  2. Also ich würd jetzt einfach mal auf schlechte Träume tippen. Träumen können nämlich auch schon die Kleinsten, so kann das durchaus ein Grund sein, warum deine Kleine manchmal auch im Schlaf weint.

  3. Hi,

    aber wovon träumen denn Babys schlecht? Wenn ich an meine Alpträume denke, dann kommen da oft abstrakte Sachen vor. Ich würd zugerne mal die Träume meiner Kleinen sehen. Das fände ich wirklich spannend :-)

  4. Das, liebe Lilly, weiß ich allerdings auch nicht ;) – und ich denke, da sind wir nicht die einzigen, die das nicht wissen. Ich find’s aber schön, dass es im Leben noch ein paar ungelöste Geheimnisse gibt! ;)

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