Austreibungsphase

Die Austreibungsphase ist die anstrengendste der verschiedenen Geburtsphasen und dauert zwischen 30 und 90 Minuten.

Die Austreibungsphase ist der Abschnitt des Geburtsvorgangs zwischen der vollständigen Öffnung des Muttermunds und der vollständigen Geburt des Kindes. Sie folgt damit der Eröffnungsphase.

Wenn der Muttermund komplett geöffnet ist, schiebt sich der Kopf des Baby aus der Gebärmutter heraus und drückt auf den Beckenboden und den Mastdarm. Die Frau verspürt plötzlich einen starken Drang zum Pressen.

Der Kopf des Kindes dehnt nun die Scheide und wird erstmals sichtbar. Unter dem Druck der Wehen und mit mütterlicher Hilfe (Pressen) schiebt sich der Kopf durch den engen Scheidenausgang.

Belastung für das Dammgewebe

Der Damm, das Gewebe zwischen Scheide und After, ist jetzt aufs äußerste gespannt. Der Geburtshelfer kann verschiedene Tricks anwenden, damit der Damm nicht verletzt wird. Wenn sich der Damm jedoch nicht ausreichend aufdehnt, führt der Geburtshelfer – bevor ein Einriss droht – einen Dammschnitt aus.

Nachdem der Kopf den Geburtskanal passiert hat, erfolgt die seitliche Drehung des Babys, danach gleitet der Körper aus dem Mutterleib heraus. Für die Mutter ist die Geburt jedoch erst abgeschlossen, wenn auch die Nachgeburt ausgestoßen ist.





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