Bald ist wieder Weihnachten

Bald ist wieder Weihnachten

Es ist wieder soweit, der Dezember naht mit Riesenschritten und damit die Adventzeit, der Nikolaus und natürlich das Weihnachtsfest.

Für mich – alle Jahre wieder – eine aufregende, wunderschöne Zeit. Auch wenn ich den Winter an sich eigentlich gar nicht so gut leiden kann. Aber die Weihnachtszeit ist doch etwas ganz besonderes, überhaupt wenn man ein Kleinkind im Hause hat.

Aber, was und wie viel verstehen die Zwerge überhaupt schon davon?

Da nimmt man sich nichtsahnend ein Weihnachtsbuch für die Gute-Nacht-Geschichte zur Hand und plötzlich liest man Geschichten in denen die Eltern den Christbaum selber schneiden gehen und mit den Kindern die Weihnachtsgeschenke absprechen. Augenscheinlich ist dieses Buch doch eher für ältere Kinder gedacht…

Meine Kleine ist knapp über 2. Nehme ich ihr nun mit diesen Geschichten die Illusion oder versteht sie es ohnehin noch nicht so wirklich? In dem Moment des Vorlesens war ich dann doch etwas verunsichert.

Von den Plakatwänden lachen unzählige Weihnachtsmänner, vor nahezu jedem Kaufhaus wird demnächst einer stehen und im Werbefernsehen bekämpfen sich Christkind und Weihnachtsmann höchst unfein.

Und auch wenn sie noch so klein sind wie meine Tochter, ich denke dass da die Eltern doch höchst gefordert sind mit den Kindern darüber zu sprechen, damit sich keine Verunsicherung breit macht.

Wie lange haben denn die Kinder schon die Chance den Zauber der Weihnacht auf diese einzigartige Art und Weise zu erleben? Wie lange sollten sie diese Chance haben?

Sankt NikolausDer Nikolaus kommt

Jetzt steht das erste große vorweihnachtliche Ereignis ins Haus – der Nikolaus kommt. Bei uns bringt er traditionellerweise Mandarinen, Äpfel, Erdnüsse und natürlich auch Schokolade. Am liebsten Nikolo und Krampus zum aufessen.

Der weiße Rauschebart und die Bischofsmütze sorgen dabei für staunende Kinderaugen. Manche verstecken sich bei Mama und Papa, die etwas forscheren Kinder texten den guten Mann dann auch schon mal ziemlich zu. Da ist oft Schlagfertigkeit vom Nikolaus gefordert. Doch auch die schüchternen, ängstlichen Kinder wagen sich dann, mit hochroten Wangen an Mamas oder Papas Hand, nach vorne um ihr Nikolosäckchen entgegenzunehmen.

Nikolaus’ Begleiter – der Krampus – muss sich meist irgendwo verstecken, am besten man lässt ihn gleich gar nicht ins Haus. Denn die Zeiten wo dieser Geselle die „schlimmen“ Kinder in seine Pute gesteckt hat, sind zum Glück vorbei.

PerchtenlaufDieses wilde Gebahren übernehmen in immer mehr Gegenden die Perchten. Bei diesen Perchtenläufen verkleiden sich die Männer mit teilweise ziemlich furchteinflößenden Masken und veranstalten mit riesigen Glocken einen richtigen Höllenlärm.

Percht mit KindGrößere Kinder und Jugendliche freuen sich über dieses wilde Treiben, mit kleineren Kindern kann das natürlich eine ganz andere Sache sein. Da können solche Perchtenläufe schon zu großer Angst führen.

Ich für meinen Teil erspare sie meiner Kleinen.

Na gut, vielleicht auch weil ich selbst immer ein mulmiges Gefühl dabei habe. ;)





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