Cerclage

Die Gebärmutterhalsumschlingung oder Cerclage wird bei Frauen angewandt, deren Muttermund sich viel zu früh öffnet und kann höchstens bis zur 28. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden.

Dabei wird unter Vollnarkose mit wenigen Stichen ein Kunststoffbändchen um den Gebärmutterhals gelegt und dieses dann – wie ein Tabaksbeutel – zugezogen.

Neuerdings wird statt der Cerclage ein Cerclage Pessar eingesetzt. Das ist ein Ring aus weichem Gummi, der über den Muttermund geschoben wird. Der Vorteil dabei ist, dass das Cerclage Pessar ambulant eingelegt werden kann und die Vollnarkose und der Aufenthalt im Krankenhaus überflüssig sind. Jedoch besteht auch hier ein erhöhtes Infektionsrisiko.

Die Cerlage ist auf Grund der Risiken von vorzeitigen Wehen oder einem vorzeitigen Blasensprung riskant und heutzutage sehr umstritten, so dass Frauen deren Arzt ihnen zu einer Cerclage geraten hat, eventuell eine zweite Meinung einholen sollten.





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