Einleitung der Geburt

Für die Einleitung der Geburt gibt es verschiedene Gründe.

So wird eine Geburt beispielsweise eingeleitet, wenn:

  • • Sie Ihren errechneten Geburtstermin erheblich überschritten haben
  • • Ihre Fruchtblase geplatzt ist, aber die Wehen nicht einsetzen.
  • • es Komplikationen in der Schwangerschaft gibt und das Baby so rasch wie möglich zur Welt kommen soll.

Ärzte und Hebammen können eine Geburt auf unterschiedliche Arten einleiten

  • Stimulation des Muttermundes – Diese Methode unterscheidet sich fast gar nicht von einer internen Untersuchung. Die Hebamme streicht mit dem Finger über den Muttermund, um ihn leicht zu dehnen und so die Wehen in Gang zu setzen. Allerdings klappt dies nicht immer, Sie sollten sich also keine Sorgen machen, wenn sich kein Erfolg einstellen sollte.
    Blasensprengung – Ihre Fruchtblase wird mit einem langen, dünnen Instrument – ähnlich einer Häkelnadel – geöffnet, um die Wehen in Gang zu bringen. Doch auch bei dieser Methode ist der Erfolg nicht garantiert.
    Prostaglandin – ist ein Hormon, welches die Wehentätigkeit anregt. Es kann in Gel- oder Zäpfchenform direkt am Muttermund platziert werden.
    Syntocinon – kann im Tropf gegeben werden. Achten Sie bei dem Tropf auf einen langen Schlauch, damit Sie auch während Ihrer Wehen herumgehen können. Syntocinon kann recht intensive Wehen auslösen, daher sollten Sie eventuell eine Epiduralanästhesie erwägen. Oft wird Syntocinon in Kombination mit einer Blasensprengung eingesetzt

Danach kann plötzlich alles sehr schnell gehen! Aber genauso gut können dem ersten Versuch, noch einige Weitere folgen. Für Sie gilt dabei – ruhig bleiben und alles so nehmen wie es kommt.





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