Eisenmangel

Vereinzelt wird Eisenmangel in der Schwangerschaft zum Problem. Im Besonderen dann, wenn die werdende Mutter bereits vor der Schwangerschaft Eisenmangel hatte.

Der tägliche Bedarf an Eisen steigt im zweiten Schwangerschaftstrimester um das Doppelte an. Es ist kaum möglich diese Menge an benötigtem Eisen über die Nahrung aufzunehmen, darum werden die Körperspeicher entleert und es kann zu einem Eisenmangel kommen, d.h. die Zahl der roten Blutkörperchen sinkt.

Dies wirkt sich nicht nur negativ auf die Gesundheit der Mutter aus, zu wenig rote Blutkörperchen können auch die Entwicklung des Fötus beeinträchtigen, da der Sauerstoff über sie transportiert wird. Der Eisenmangel beeinträchtigt somit auch das Geburtsgewicht des Babys.

Allerdings sorgt der Organismus dafür, dass das Baby seinen Anteil vor Ihnen bekommt. Die werdenden Mütter sind also eher gefährdet als ihre Babys! Vor allem in der Mitte der Schwangerschaft wird das Baby viel Eisen brauchen – es ist in dieser Phase also besonders wichtig, aufzupassen.

Sollten werdende Mütter an Eisenmangel leiden, riskieren sie Blutarmut, was bedeutet, dass sie sich müde, lustlos und allgemein unwohl fühlen.

Durch ausgewogene Ernährung können Sie einem Eisenmangel entgegen wirken. Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Spinat, Fisch und mageres Fleisch sind gute Eisenlieferanten.

Ist der Eisenmangel allerdings zu massiv, wird Ihnen Ihr Arzt ein spezielles Präparat verordnen.

Eisenpräparate können jedoch Verstopfung verursachen! Achten Sie also darauf, während der Behandlung viele Ballaststoffe zu sich nehmen.

Haben Sie allerdings dennoch ein ernstes Problem mit Darmträgheit, fragen Sie Ihren Arzt, ob er Ihnen ein anderes Eisenpräparat verschreiben kann.





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