Frühgeburt

Von einer Frühgeburt spricht man bei einer Entbindung vor der abgeschlossenen 36. Schwangerschaftswoche.

Um das Risiko einer Frühgeburt zu senken, sollten schwangere Frauen die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen.

Außerdem sollten werdende Mütter auf Genussmittel wie Alkohol und Nikotin verzichten.

Heutzutage ist es möglich, dass Frühchen überleben, die bereits nach der 23. Woche auf die Welt kommen und gerade mal ein Geburtsgewicht von 500 – 600 Gramm haben.

Allerdings hängt die Prognose von zu früh auf die Welt gekommenen Babys von der Schwangerschaftsdauer, dem Geburtsverlauf und eventuell auftretenden Komplikationen ab.

Die Ursachen für eine Frühgeburt sind vielfältig und können auch heute nur in etwa der Hälfte aller Fälle genau festgestellt werden. Meistens wirken mehrere Ursachen zusammen.

Mögliche Risikofaktoren für eine Frühgeburt können beispielsweise sein:

• das Alter der Mutter liegt unter 18 oder über 35 Jahren
• es liegt eine Mehrlingsschwangerschaft vor
• bereits vorangegangene Früh- oder Fehlgeburten
• Diabetes oder Bluthochdruck in der Schwangerschaft
• Alkohol, Nikotin oder Drogenkonsum in der Schwangerschaft
• Scheideninfektionen
• chronischer psychischer Stress

    Anzeichen für eine drohende Frühgeburt können unter anderem vorzeitiges Einsetzen der Wehentätigkeit, ein vorzeitiger Blasensprung sowie Blutungen sein.

    Sollte eine Frühgeburt drohen, muss die werdende Mutter in jedem Fall in einem Krankenhaus überwacht und behandelt werden.

    Ob die Entbindung eingeleitet oder medikamentös hinausgezögert wird, hängt vom Gesundheitszustand von Mutter und Kind ab und muss für jeden Fall einzeln entschieden werden.

    Frühgeborene brauchen nach der Geburt meist eine besondere Behandlung im Brutkasten oder einem Wärmebettchen.





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