Juckreiz

Etwa ein Fünftel aller Schwangeren verspüren eine Art allgemeinen Juckreiz auf der Haut.

Für diese Ärgernis sind – wie könnte es anders sein – die Hormone verantwortlich. Natürlich aber auch die Tatsache, dass sich Ihre Haut dehnt – besonders über Ihrem schnell wachsenden Bauch. Die überdehnte Haut am Bauch reagiert dann oft mit Juckreiz.

Für gewöhnlich verschwinden diese Symptome unmittelbar nach der Geburt.

Was hilft gegen den Juckreiz?

Linderung bringen z.B. Feuchtigkeitscremes oder eine harnsäurehaltige Emulsion zum Eincremen. Oder probieren Sie ein Bad in Johanniskrautöl (ist in den meisten Drogerien erhältlich).

Große Hitze kann den Juckreiz verstärken – versuchen Sie es, an heißen Sommertagen zu vermeiden vor die Tür zu gehen und tragen Sie luftdurchlässige Baumwollkleidung.

Manche Schwangere entwickelt in den letzten Monaten auch harmlose, juckende Stellen am Unterleib, den Oberschenkeln, dem Po oder den Armen. Mit einer Salbe welche die Haut beruhigt, ist das Problem schnell gelöst.

Wenn der Juckreiz Anzeichen für ein Problem ist

Im letzten Trimester ist es möglich, dass der Juckreiz Zeichen für ein Problem ist. In seltenen Fällen kann dieser heftige Juckreiz im letzten Drittel, auf ein schweres Leberproblem hinweisen. Genannt wird dies Schwangerschafts-Cholestase. Dabei ist der Juckreiz über den ganzen Körper verteilt, zumeist betrifft er auch Hände und Füße. Er kann von Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Müdigkeit, weißlichem Stuhlgang und Gelbsucht begleitet werden.

Sollte der Juckreiz zunehmen, vereinbaren Sie doch einen Termin bei ihrem Arzt. Durch einen Bluttest kann er dann Ihre Leberwerte feststellen. Sollte die Leber betroffen sein, brauchen Sie möglicherweise Medikamente, um die Funktion des Organs zu unterstützen.





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