Kleine Schmerzkunde für Eltern
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Kleine Schmerzkunde für Eltern

Welche Schmerzen bei Kindern zu unterscheiden und wie sie zu behandeln sind

Kindern den richtigen Umgang mit Schmerzen beizubringen ist eine schwierige Aufgabe für Eltern. Sie müssten wissen, wann ein Schmerz akut ist, etwa nach einem Sturz, und wann die Seele verantwortlich ist, weil das Kleine zum Beispiel nicht in den Kindergarten will und deswegen unstillbare Bauchschmerzen bekommt, erklärt Professor Dr. med. Boris Zernikow von der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln im Apothekenmagazin „BABY und Familie“.

„Dem gestürzten Kind wird aufgeholfen, die Tränen getrocknet, auf die Wunde kommt ein Pflaster“, sagt der Kinderschmerztherapeut. So gewinnt das Kind Vertrauen, dass Schmerz vergänglich ist.

Das Bauchschmerz-Kind aber müsse in den Kindergarten, wenn eine andere Ursache ausgeschlossen sei. „Bleibt die Mutter mit ihm zuhause, verbindet es schnell ein positives Gefühl damit: Wenn ich Bauchweh habe, kümmert Mama sich besonders um mich. Das ist fatal“, sagt Zernikow.

Echte Schmerzen, die mit einem Medikament gestillt werden können, solle ein Kind aber nicht leiden. Es lernt: Meine Eltern sind auch in schlimmen Zeiten für mich da, manchmal hilft jedoch nur Medizin.

Quelle: BABY und Familie

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