Kommunikation über das Stillen fördert eine längere Stillzeit

Kommunikation über das Stillen fördert eine längere Stillzeit

Eine weltweite Studie von Philips AVENT belegt:

Kommunikation über das Stillen fördert eine längere Stillzeit

Hamburg (ots) – Vom 3. bis 9. Oktober 2011 findet die Weltstillwoche unter dem Motto „Stillen – Sprich darüber“ statt. Eine weltweite Studie zur Einstellung von Müttern zum Stillen und den häufigsten Stillbarrieren, durchgeführt vom Philips Center for Health and Well-being, zeigt: geburtsvorbereitende Kurse und die intensive Kommunikation zwischen Hebammen, Ärzten und Müttern fördern eine lange Stillzeit. Doch gerade fehlende Kommunikation und verschiedene Stillhemmungen führen dazu, dass Mütter frühzeitig mit dem Stillen aufhören. So haben zu Beginn der Schwangerschaft sowie kurz nach der Geburt noch 94 Prozent aller Mütter weltweit vor, ihr Kind zu stillen. Doch schon nach sechs Monaten hört ein Drittel der Mütter mit dem Stillen auf.

Philips AVENT fördert mit weltweiter Studie und EPA-Kooperation die interdisziplinäre Kommunikation zum Thema Stillen

Um Kommunikationsdefiziten entgegen zu wirken, leistet Philips AVENT seinen Beitrag zum Still-Dialog. Als erster Hersteller im Bereich Babyprodukte hat Philips AVENT in einer aktuellen Studie* des Philips Center for Health and Well-being weltweit Mütter und Schwangere zu ihrer Einstellung zum Stillen und den häufigsten Stillbarrieren befragt. Um eine lange und angenehme Stillzeit zu ermöglichen, setzt sich Philips AVENT auch in Kooperation mit der European Paediatric Association (EPA/UNEPSA) mit der Kampagne „Unterstützung für Mütter zu Gunsten einer längeren Stillzeit durch fundiertes Wissen“ dafür ein, dass wissenschaftliche Erkenntnisse fächerübergreifend diskutiert werden.

Abnahme der Milchmenge ist für Mütter die häufigste Ursache, mit dem Stillen aufzuhören

Die Gründe für das Beenden der Stillzeit sind vielfältig und von Mutter zu Mutter unterschiedlich. „Einer der Hauptgründe für Mütter, mit dem Stillen aufzuhören, ist die Verringerung der Milchmenge. Es besteht jedoch die Möglichkeit, Mütter dabei zu unterstützen, indem man hilft, ihre aufkommenden Ängste zu verstehen und so zu verhindern“, erläutert Dr. Mike Woolridge, Dozent für Säuglingsernährung an der Universität Leeds, Großbritannien, die Studienergebnisse. „Unsere Studie belegt, dass der Schlüssel zur Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens von Kindern, in der Unterstützung der Mütter während der ersten Phasen der Stillzeit liegt.“

Geburtsvorbereitende Kurse und die intensive Kommunikation zwischen Hebammen und Müttern fördern eine lange Stillzeit

Die Studie belegt, dass Mütter, die an Still- bzw. geburtsvorbereitenden Kursen teilnehmen, durchschnittlich länger stillen. Oft fühlen sich Mütter mit der Herausforderung, ihr Baby mit Nahrung zu versorgen, allein gelassen. In Ländern wie Südafrika und Indien hängt dies oft mit der geringen Unterstützung von Gesundheitseinrichtungen zusammen. Weltweit wissen jedoch viele Mütter nicht, dass es Vorbereitungskurse gibt, in denen sie wertvolle Tipps für das Stillen erhalten. Anders in den USA. Dort nehmen 73 Prozent der befragten Frauen vor der Geburt des Kindes an Stillkursen teil.

Hebammen unterstützt Philips AVENT mit ausführlichen Materialien in der täglichen Arbeit mit Müttern und zur Weitergabe an werdende Eltern. Unter anderem können Healthcare Professionals Toolkits mit Stillratgeber, Babys Still- und Füttertagebuch, DVDs und Poster sowie klinische Studien anfordern. Auf www.philips.com/aventprofessional gibt es zudem umfangreiches Informationsmaterial für die Beratung von jungen Eltern zum Download.

*Ergebnis einer randomisierten kontrollierten, weltweiten Studie mit 3.994 befragten Müttern aus Südafrika, Ägypten, Großbritannien, den USA, China und Indien in Bezug auf ihre Stillerfahrungen, „Philips Mother & Childcare Report – Global Outlook on Breastfeeding 2011″ Study conducted by The Philips Center for Health and Well-being, July 2011: http://ots.de/Nbykv

 





Kategorien: Baby & Kleinkind, Magazin, Rund ums Stillen
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2 Kommentare zu “Kommunikation über das Stillen fördert eine längere Stillzeit”

  1. Und ich dachte die Abnahme der Milchmenge ist ein guter Indikator, dafür mit dem Abstillen zu beginnen. Gibt es vielleicht auch eine Studie die das Verhalten europäischer Mütter mitberücksichtigt?

  2. Hallo Steffi!

    Im Moment liegt uns leider keine adäquate europäische Studio vor. Sollte etwas reinkommen, werden wir es natürlich gleich online stellen!

    Bei mir persönlich war’s übrigens schon so wie du schreibst, Milch wurde weniger und die Babys wurde abgestillt. Aber nachdem ich die beiden 8 Monate lang gestillt hab, habe ich mir da gar nicht so große Gedanken darüber gemacht. Für mich war’s lange genug.

    Liebe Grüße
    Tina
    Redaktion derStrampler

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