Lied einer geplagten Mutter

Lied einer geplagten Mutter

Ein zarter Schein auf der Pupille
unterbricht des Tages Stille,
der Schrei massiert die Nervenstränge
regelhaft auf ganzer Länge,
die nur ein wenig Ruhe wollen,
sind doch schon wieder in Bewegung,
infolge hormoneller Regung –
Da hockt man auf der Nächte Scherben,
und liebt ihn doch, den neuen Erben,
die Ringe unter alten Augen,
des Busens Pein vom vielen Saugen,
das Brüllen dringt durch Mark und Bein,
wir wissen doch, es muss so sein –
Da lagern abgelegte Windeln,
wohl verpackt in 10er Bündeln,
man zieht ihn um, er schifft sich ein,
um bald schon wieder loszuschrei`n –
ein süßer Fratz, er tut so gut,
und sind wir auch nicht ausgeruht,
sein Lächeln ist`s, was wirklich zählt,
es hat uns lang genug gefehlt!

Foto by Stefan Hiller / aboutpixel.de





Kategorien: Sprüche zur Geburt
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