Mini in der Kinderkrippe
Selbstportät

Mini in der Kinderkrippe

Mini ist jetzt die 4te Woche in der Kinderkrippe. Zeit ein Resümee zu ziehen.
Vielleicht auch nur deshalb weil uns heute der letzte, große Schritt bevor steht.

Die Eingewöhnungsphase die mir zuerst wegen der kurzen Zeiten die wir und dann die Kleine alleine dort bleiben durften, viel zu langsam von statten ging, ist im Rückblick doch sehr schnell verflogen. Mini hat Spaß und spielt auch schon mit den anderen Kids. Trotzdem freut sie sich, wenn ich sie abholen komme und läuft mir mit ausgestreckten Ärmchen entgegen. Gibt’s was Schöneres?

Ist der Papa am Morgen noch im Haus, dann macht sie deutlich, dass er sie in die Krippe bringen soll. Um ihm dann dort – ganz stolz – die verschiedensten Sachen zu zeigen. Als da wären, die Spielgeräte, ihr Platz in der Garderobe, ihre Hausschuhe. So ein bisschen nach dem Motto: „Schau mal Papa, hier „lebe“ ich jetzt auch und es gibt hier viele schöne Sachen.“

Mama hat in der Zeit, die Mini in der Krippe verbringt, endlich mal wirklich Zeit für ihre Arbeit und so gesehen läuft alles gut. Wenn nur die Mama jetzt nicht plötzlich die Krise bekommen würde.

Gestern durfte die Kleine das erste Mal dort essen. Laut der Kindergärtnerin wollte sie zuerst mal weinen, aber als sie dann ihren Becher gesehen hat, hat sie es sich doch anders überlegt und alles war in Ordnung.

Da frag ich mich jetzt schon, warum genau wollte sie weinen und wie schafft es ein einfacher Kinderbecher meine kleine Tochter zu trösten??? Hat mich – als Trösterin meines Kindes – ein Becher ersetzt???

Wie auch immer, heute geht sie das erste Mal nach dem Essen auch in der Krippe schlafen und ich bin ein bisschen unglücklich deswegen. Wird sie es akzeptieren, wird sie weinen oder wird es ihr vielleicht sogar gefallen? Will ich überhaupt, dass es ihr gefällt? Ist das nicht eine große Abnabelung? Für mich auf jeden Fall.

Ich mach mir Gedanken, dass Mini – obwohl sie sonst keine Kuscheltiere zum Schlafen braucht, – ausgerechnet heute – unbedingt eines haben möchte.

Und ich frag mich jetzt tatsächlich, ob meine Kleine mich bald für nichts mehr braucht, mich vielleicht sogar vergisst. Grade im Moment hab ich die größeren Probleme als mein Kind.

Oh, mein Gott – mein Baby wird „erwachsen“…

 

 





Kategorien: Baby & Kleinkind, Erfahrungsberichte
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