Nackentransparenzmessung

Bei der Nackentransparenzmessung wird durch einen Spezial-Ultraschall zwischen der 12. und 14. Schwangerschaftswoche überprüft, ob beim Ungeborenen ein verdicktes Wasserpolster unter der Nackenfalte liegt.

Dies kann ein Hinweis auf ein erhöhtes Risiko für genetische Erkrankungen wie Trisomie 21 oder Trisomie 18 sein.

Die Nackentransparenzmessung ist ein Screening Test und kann deshalb nur schätzen, wie hoch das Risiko für eine Trisomie ist.

Eine normale Nackenfalte zeigt also nicht automatisch, dass kein Down Syndrom vorliegt, ebenso wenig bedeutet eine verdickte Nackenfalte zwangsweise eine Erkrankung des Babys.

Sie wissen also nach dem Screening nicht mit Sicherheit, ob Ihr Baby an Trisomien leidet oder nicht. Allerdings kann Ihnen die Nackentransparenzmessung bei der Entscheidung helfen, ob Sie einen zusätzlichen inversiven Test wie eine Chorionzottenbiopsie oder eine Fruchtwasseruntersuchung machen möchten.

Diese Tests liefern Ihnen eine sichere Diagnose, sind aber auch mit einem geringen Fehlgeburtsrisiko verbunden.





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