Niedriger Blutdruck in der Schwangerschaft

Während werdende Mütter ständig mit dem Risikofaktor hoher Blutdruck während der Schwangerschaft konfrontiert werden, wird der niedrige Blutdruck kaum wo erwähnt. Niedriger Blutdruck gilt zwar als unangenehm, wird jedoch als ungefährlich eingestuft.

Risikofaktor niedriger Blutdruck!

Doch für schwangere Frauen ist auch niedriger Blutdruck ein Risikofaktor. Besonders sehr junge schlanke Schwangere sollten auf ihren Blutdruck achtgeben, er sollte den Grenzwert von 100/70 mm/Hg nicht unterschreiten.

foto by aboutpixel.de/konstantin_gastmann

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Ist der Blutdruck zu niedrig, kann es zu einer nicht ausreichenden Blutversorgung  und damit einer mangelnden Sauerstoffversorgung von Herz, Gehirn und den anderen Organen kommen. Dadurch ist es auch möglich, dass das Wachstum des Ungeborenen durch den zu niedrigen Blutdruck der Mutter gehemmt wird, was zu Entwicklungsstörungen des Kindes führt.

Sturz aufgrund eines Schwindelanfalls!

Durch einen Sturz der Mutter aufgrund eines kreislaufbedingten Schwindelanfalls können sowohl bei Mutter als auch beim Baby ernsthafte Verletzungen passieren. Im schlimmsten Fall löst ein solcher Sturz sogar eine Frühgeburt aus.

Bemerkbar macht sich eine Hypotonie – so der Fachausdruck für niedrigen Blutdruck – durch Leistungsabfall und andauernde Müdigkeit trotz ausreichendem Schlaf, Antriebsschwäche, Reizbarkeit und Herzklopfen.
Bei zu schnellem Aufstehen aus einer sitzenden oder liegenden Position sind Schwindel und Flimmern vor den Augen keine Seltenheit.

Auftretende Durchblutungsstörungen zeigen sich durch kalte Hände und Füße, eine allgemeine Blässe der Haut, dem häufigen Zwang zum Gähnen oder eine Beeinträchtigung der Atmung.

Wenn Sie unter Hypotonie leiden, können Ihnen folgende Tipps helfen:

Auf den niedrigen Blutdruck kann ein ausgewogener Salz- und Wasserhaushalt positiv wirken. Eine werdende Mutter sollte daher besonders darauf achten, täglich ausreichend Flüssigkeit (1,5 – 2 Liter) zu sich zu nehmen. Am besten Wasser oder Kräutertees.
Damit unterstützen Sie nicht nur den eigenen Kreislauf, sondern auch den Ihres Babys.

Heiss-kalte Wechselduschen – bei denen Sie immer mit „kalt“ aufhören sollten – und Bürstenmassagen regen den Kreislauf an.

Durch das Tragen von Kompressionsstrümpfen wird der Blutfluss zum Herzen unterstützt.

Sanfter Sport – wie Schwimmen, Nordich Walking oder Radfahren (bitte immer mit Helm!!!) – bringt den Kreislauf in Schwung.





Kategorien: Magazin, Schwangerschaft & Geburt, Tipps für Schwangere
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2 Kommentare zu “Niedriger Blutdruck in der Schwangerschaft”

  1. Meine Frau leidet in Ihrer Schwangerschaft auch unter einem niedrigen Blutdruck. Dies ist zwar anscheinend wirklich nicht direkt gefährlich, aber die Müdigkeit und die Anstrengungen oder sogar Schwindel dadurch machen ihr ziemlich zu schaffen. Das Gefühl, dass es okay ist wenn man sich am Tag einmal schlafen legt ist auch schwer in den Kopf hinein zu bekommen.

    Wir Männer sollten viel Verständnis zeigen, die Frau entlasten und immer darauf schauen, dass die Frau genug trinkt…

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  1. Niedriger Blutdruck - 14. Juni 2011

    […] mit sich bringen kann Was nur wenige wissen ist dass viele der Symptome selbst effektiv behandelt Niedriger Blutdruck gefährlich in der Schwangerschaft der In der Schwangerschaft kann auch zu niedriger Blutdruck gefährlich werden Eine Unterversorgung […]

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