Ödeme / Wassereinlagerungen

Ödeme sind Wassereinlagerungen im Gewebe.

Vermehrte Wassereinlagerungen während der Schwangerschaft lassen sich leider oft nicht verhindern und sind eine häufige Begleiterscheinung der Schwangerschaft.

Reduzieren Sie jedoch deshalb auf keinen Fall Ihre Flüssigkeitszufuhr! Im Gegenteil – trinken Sie mindestens 2 1/2 Liter Flüssigkeit pro Tag in Kombination mit ausreichend Salz (1 1/2 – 2 TL pro Tag), über den Tag verteilt. Das Salz hilft dem Körper, die Flüssigkeit in den Gefäßen zu binden und bestehende Ödeme können damit sogar über die Nieren ausgeschwemmt werden.

Auch hilft es, tagsüber Ihre Füße immer wieder hoch zu lagern. Bei starken Beschwerden durch die geschwollenen Beine sind auch Stützstrümpfe sehr empfehlenswert.

Ödeme können ein Anzeichen für eine Präeklampsie sein

Da die Ödeme ein Anzeichen für eine Präeklampsie (Gestose) sein können, sollte das Gewicht der werdenden Mutter – vor allem während einer Risikoschwangerschaft – regelmäßig kontrolliert werden, damit eine übermäßige Gewichtszunahme durch die Einlagerung von Wasser im Gewebe erkannt werden kann.

Allerdings sollte die regelmäßige Gewichtskontrolle nicht dazu führen, bei den Schwangeren ein schlechtes Gewissen hervorzurufen und sie somit dazu zu bringen, ihre Nahrungszufuhr einzuschränken.

Auf keinen Fall sollten Sie eine salzarme Diät halten, Reis-, Obst- oder Kartoffeltage und greifen Sie auch unter keinen Umständen auf Entwässerungstees wie z.B. Brennesseltee zurück!

Diese Methoden sind veraltet und sogar gefährlich. Sie können eine Präeklampsie (Gestose) begünstigen oder sogar auslösen. Sie können zu einer Hypovolämie (Eindickung des Blutes) führen, wodurch das Ungeborene schlechter versorgt wird.





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