PAPP-A

PAPP-A steht für Pregnancy associated Plasma Protein A. PAPP-A ist ebenso wie das freie Beta-hCG ein Plazentaprodukt welches im Serum der Mutter messbar ist. Im Rahmen des Ersttrimesterscreenings (Combined Test) werden diese beiden Proteine biochemisch bestimmt.

In Schwangerschaften mit Trisomie 21 (Down Syndrom) ist die Konzentration des freien ß-hCG statistisch auf ca. den doppelten Medianwert erhöht. PAPP-A hingegen etwa auf den halben Medianwert erniedrigt.

Auffällige biochemische Werte können allerdings keine Sicherheit darüber geben, ob das erwartete Kind eine Chromosomenveränderung hat!

Es kann nur ermittelt werden, ob das Risiko der Schwangeren, ein Kind mit einem Chromosomenschaden zu erwarten, erhöht ist. Der diagnostische Nachweis ist nur durch eine vorgeburtliche Chromosomenanalyse möglich, für die jedoch ein invasiver Eingriff – wie z.B. eine Fruchtwasseruntersuchung oder eine Chorionzottenbiopsie – erforderlich ist.





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