Plazenta praevia

Etwa bei jeder 150. – 200. Schwangerschaft sitzt die Plazenta im unteren Bereich der Gebärmutter (Plazenta praevia) vor dem Muttermund.

Abhängig davon, ob die Plazenta nun den gesamten Muttermund verschließt oder nur seitlich an den Rand des Muttermundes reicht, ist es unter Umständen nicht möglich, dass das Baby normal entbunden werden kann.

Eine Plazenta praevia war früher eine sehr gefährliche Komplikation, es konnte passieren, dass Mütter bei der Geburt verbluteten. Durch Ultraschall-Untersuchungen kann der Arzt heute kontrollieren und beobachten wo die Plazenta sitzt.

Bleibt die Plazenta während der ganzen Schwangerschaft an der falschen Stelle, wird das Baby per Kaiserschnitt geholt, wodurch sich gefährliche Blutungen vermeiden lassen.

Allerdings wandert die Plazenta auch manchesmal nach oben und dann besteht bei der Entbindung kein Grund zur Sorge und das Baby kann ganz normal geboren werden.





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