Plazenta

Die Plazenta (der Mutterkuchen) sitzt am oberen Rand der Gebärmutter und versorgt den Embryo über die Nabelschnur mit Nahrung und Sauerstoff.

Sie ist gemeinsam mit der Nabelschnur der wichtigste Teil zur Lebenserhaltung des Fötus.

Die Entstehung der Plazenta am Anfang der Schwangerschaft ist eine der wichtigsten Veränderungen des weiblichen Körpers in dieser Zeit.

Das Gewebe der Plazenta entspringt einem Teil des Embryos, der während der Einnistung mit den Zellen der Gebärmutterschleimhaut verwächst. Folglich besteht die Plazenta sowohl aus fetalen Zellen, als auch aus Zellen mütterlichen Ursprungs.

Die Hauptaufgaben der Plazenta:

  • • Versorgung des Fötus mit Vitaminen, Nährstoffen, Wasser und Sauerstoff
  • • Entsorgung von Kohlendioxid und anderen Abfallprodukten aus dem kindlichen Stoffwechsel
  • • Aufnahme von mütterlichen Antikörpern und die Abgabe in den Blutkreislauf des Kindes
  • • Filterung von Giftstoffen aus dem Blut der Mutter – die Plazenta bildet einen Filter gegen Krankheitserreger und Schadstoffe. Allerdings längst nicht gegen alle! Alkohol, Nikotin, Drogen und manche Medikamente können ungehindert die Plazentaschranke passieren, in den Blutkreislauf des Babys gelangen und zu Entwicklungsstörungen oder Fehlgeburten führen.
  • • Produktion von Hormonen

Die Lage der Plazenta spielt auch eine Rolle wann und wie stark die werdende Mutter ihr Baby spürt. Die meisten Frauen spüren das Ungeborene in der 19. – 20. Schwangerschaftswoche, manche früher, manche später.

Sitzt die Plazenta an der Vorderwand der Gebärmutter, federt sie die Bewegungen des Babys ab und sie sind oft kaum zu spüren.

Liegt die Plazenta jedoch an der Hinterwand der Gebärmutter, spüren die werdenden Mütter ihr Baby bereits etwas früher.





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