Präeklampsie

Die Symptome einer Präeklampsie oder Gestose, sind zu hoher Blutdruck und zu viel Eiweiß im Urin.

Teilweise können auch Wassereinlagerungen im Gewebe – so genannte Ödeme-, Kopfschmerzen, Seh- und Hörstörungen auf eine Präeklampsie hinweisen.

Gefahren einer Präeklampsie oder Gestose

Die Präeklampsie kann in einigen Fällen eine verminderte Durchblutung der Plazenta verursachen, die zu einer verzögerten Entwicklung des Fötus führen kann.

Ebenso prägen vorzeitige Plazentaablösungen oder Infarkte in der Plazenta das Krankheitsbild. Damit kann die Gestose 30 bis 50 Prozent aller Frühgeburten auslösen, da dann zumeist nur eine frühzeitige Entbindung das Leben von Mutter und Kind retten kann.

Durch die verbesserten regelmäßigen medizinischen Kontrollen in der Schwangerschaft ist das Risiko einer Präeklampsie heute wesentlich geringer, da erste Anzeichen früher erkannt und sofort Gegenmaßnahmen getroffen werden können.

Ursachen der Gestose

Was die genauen Ursachen für eine Gestose sind, ist auch heute nach wie vor nicht bekannt.

Allerdings hat sich gezeigt, dass eine ausgewogene, vitaminreiche, eiweiß- und kalorienreiche Ernährung neben ausreichender Zufuhr von Salz und Flüssigkeit vorbeugend wirken kann. Salzfreie Tage, die früher betroffenen Schwangeren empfohlen wurden, werden heute nicht mehr gewünscht. Im Gegenteil, den Frauen wird ausdrücklich davon abgeraten. Auch Entwässerungskuren sollten vermieden werden. Denn dadurch kann es sogar noch zu einer Verschlechterung des Krankheitsbildes kommen.





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