Pucken

Das Pucken bezeichnet eine spezielle Wickeltechnik, bei der Babys in den ersten drei Lebensmonaten eng in ein Tuch eingewickelt werden. Diese besonders enge Technik des Einwickelns setzt dem Säugling Grenzen für die Bewegungen der Arme und Beine.

Das Pucken ist eine sehr alte Methode der Säuglingspflege, die wiederentdeckt und an heutige Bedürfnisse angepasst wurde. Es vermittelt dem Baby das Gefühl einer begrenzten Umgebung welches sie aus dem Mutterleib gewohnt sind.

[ad#ad-5] Das Baby spürt sich selbst, kann sich bewegen und befindet sich aber trotzdem in einer begrenzten und warmen Hülle, die ihm Ruhe und Sicherheit gibt.

Gepuckte Babys schlafen wegen der angenehmen Wärme oft besser ein und haben auch weniger Blähungen.

Mit Hilfe eines ca. 80 x 80cm großen, atmungsaktiven Woll- oder Moltontuches wird das Baby – entweder leicht bekleidet oder sogar nackt bis auf die Windel – zum Schlafen so eingewickelt, dass seine Arme fest an seinem Körper anliegen, die Beine jedoch Bewegungsfreiheit haben.

Da das Pucken richtig erlernt werden muss, sollten Sie sich von Ihrer Hebamme die wenigen Schritte zeigen lassen. Die Technik ist an sich sehr einfach. Wichtig ist vor allem das relativ feste Wickeln.





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