Regelmäßige Kontrolle deckt Wachstumshormonmangel bei Kindern auf

Regelmäßige Kontrolle deckt Wachstumshormonmangel bei Kindern auf

Wachstumshormone übernehmen im Körper eines Kindes wichtige Aufgaben: Als Botenstoffe steuern die in der Hypophyse gebildeten Hormone vor allem das Längenwachstum in der Kindheit. Ein Mangel an entsprechenden Hormonen kann deshalb schwerwiegende Folgen haben – besonders die empfindliche Psyche von Kindern leidet oft.

 

Geringe Körpergröße: Deutliches Alarmsignal

Auffällig bei Kindern, die über zu wenig Wachstumshormone im Blut verfügen, ist die im Vergleich zu den Altersgenossen geringere Größe und ein verminderter Muskelaufbau. Dabei sind die übrigen Körperfunktionen vollkommen ausgebildet, äußerlich erinnern aber die rundlichen Formen des Gesichts an ein Kleinkind. Auch auffällig kleine Hände und Füße deuten auf eine entsprechende Unterversorgung mit Wachstumshormonen hin. Eine hohe Stimme, weniger groß ausgebildete Genitalien, verspäteter Zahnwechsel und eine Neigung zur Unterzuckerung deuten darüber hinaus auf einen durch Hormonmangel ausgelösten Entwicklungsrückstand hin.

 

Kontrolle des Wachstums durch den Kinderarzt

So deutlich diese Indikatoren auch erscheinen: Die Ausprägung hängt stark von der Schwere des Mangels ab und zeigen sich oft erst nach einigen Jahren. Aus diesem Grund sollte bei Kindern das Wachstum regelmäßig durch einen Arzt kontrolliert werden. Häufig tritt der Mangel nicht direkt bei der Geburt auf, sondern bildet sich erst im Laufe der Kindheit heraus. Die Ursachen dafür sind vielfältig und nicht in jedem Fall vollkommen erklärbar. Bei angeborenen Mangelerscheinungen handelt es sich um einen genetischen Defekt. Allerdings können auch Krankheiten eine Störung der Hormonproduktion auslösen. Bei einem Verdacht auf einen Mangel an Wachstumshormonen kann ein Kinderarzt diesen auch im Blut nachweisen.

 

Therapie mit guten Erfolgsaussichten

Eine Therapie ist durch die regelmäßige Zuführung von Hormonen möglich, was gesundheitlich auch vollkommen unbedenklich ist, da die Hormone künstlich produziert werden. Eine Einnahme durch Tabletten ist allerdings nicht möglich, weil das Hormon der Magensäure nicht widerstehen kann. Stattdessen müssen regelmäßig Spritzen verabreicht werden. Nach dem Beginn der Therapie holen die Kinder das bisher verpasste Wachstum in der Regel sehr schnell auf, bis sie jene Größe erreicht haben, für die sie genetisch veranlagt sind.

 

Die Psyche darf nicht vernachlässigt werden

Auch wenn die Behandlung also vergleichsweise gute Prognosen aufweist, sollten die Folgen einer solchen Mangels an Hormonen nicht unterschätzt werden. Denn neben dem Körper entwickelt sich auch die Psyche eines Menschen in der Kindheit; und die kann durch diese scheinbare Unterlegenheit erheblichen Schaden nehmen. Leidet besonders in der Zeit des Heranwachsens das Selbstwertgefühl des Kindes, können sich die Folgen noch deutlich bis in das Erwachsenenalter hin auswirken. Eine regelmäßige Kontrolle durch den Kinderarzt ist also auch für die Bildung einer gesunden Psyche und eines starken Charakters von großer Wichtigkeit. Der Arzt kann die Eltern auch hinsichtlich der psychischen Auswirkungen auf das Kind beraten und Ihnen eventuelle Verunsicherungen nehmen, damit sie für das Kind ganz da sein können.

 

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