Wassergeburt

Die werdende Mutter ist während des Geburtsvorgangs in konstant warmen Wasser mit einer Temperatur von 34ºC bis 36ºC.

Das Kind wird direkt ins Wasser geboren, was für das Baby stressfreier ist. Es wird vom Wasser ins Wasser geboren, von der Wärme in die Wärme, von der Schwerelosigkeit in die Schwerelosigkeit.

Durch den Tauchreflex nimmt das Neugeborene seinen ersten Atemzug erst, wenn sein Gesicht nicht mehr mit Wasser bedeckt ist. Die Gefahr des Ertrinkens besteht also nicht.

Größte Entspannungsmöglichkeit für die Mutter

Als größter Vorzug dieser Geburtsmethode gilt die maximale Entspannungsmöglichkeit der Gebärenden. Die Wehen werden um ein Vielfaches besser toleriert. Die Frau benötigt weniger Schmerzmittel, da sie sich in dem warmen Wasser besser entspannen kann.

Als Nachteile werden die angeblich höhere Infektionsrate für Mutter, Baby und Geburtshelfer genannt und auch dass sich der Blutverlust während der Geburt nicht so gut abschätzen lässt.

Ansonsten unterscheidet sich das Geburtsgeschehen nicht sehr von einer herkömmlichen Geburt ‚an Land‘. Das Durchtrennen der Nabelschnur geschieht so, wie es in dem Krankenhaus allgemein üblich ist.

Auch ein Dammschnitt kann bei der Wassergeburt durchgeführt werden. Ungefähr 10 Minuten nach der Entbindung verlässt die Mutter die Wanne. Auf die Nachgeburt wird außerhalb des Wassers im Bett gewartet.

Keine Wassergeburt bei einer Risikoschwangerschaft

Von einer Wassergeburt wird bei allen Umständen, welche das Risiko eines Sauerstoffmangels mit sich bringen abgeraten oder auch wenn mit einer schwierigen Geburt zu rechnen ist.

Mehrlings- oder Frühgeburten sollten beispielsweise nicht im Wasser stattfinden.





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