Wenn das Baby schlafen soll – Tipps zum guten Schlaf

Wenn das Baby schlafen soll – Tipps zum guten Schlaf

Kleine Kinder schlafen viel – bis zu 20 Stunden am Tag. Wenn immer Sie zu diesem Thema etwas lesen, werden Ihnen einige Dinge immer wieder auffallen.

Wichtige Tipps für Babys gesunden Schlaf

Die Babys sollen in Rückenlage schlafen, es soll nicht zu warm im Zimmer sein – empfohlen werden hier 16 – 18 Grad und kein loses Bettzeug oder Stofftiere im Bettchen.

Natürlich soll man diese Ratschläge beachten, sind es doch alles Ratschläge die helfen den plötzlichen Kindstod zu vermeiden, trotzdem lassen sich diese Ratschläge aber nicht immer alle befolgen.  Keine Panik deswegen – es hat jeder seine eigenen Vorlieben und Möglichkeiten.

Die empfohlenen 16 – 18 Grad sind schon sehr wenig, vor allem wenn man das Zimmer in dem das Kleine schläft auch untertags nutzen will oder muss. Hier immer wieder aufzuheizen und abzukühlen ist oft nicht möglich.

Und auch wenn man es unbedingt vermeiden sollte, dass die Kinder überhitzen, ist es doch auch nicht so gut, wenn die Kleinen frieren. Wenn Sie selber aufwachen, weil es Ihnen kalt ist, möchten Sie sich doch auch wärmer zudecken. Oft hilft hier ein etwas dickerer Winterschlafsack.

Wie kann man kontrollieren ob es dem Baby warm genug ist?

Manchen Sie die Probe. Fühlt sich ihr Baby im Nacken schön warm an, dann hat es auch die richtige Temperatur.

Da manche Kinder es schon relativ früh schaffen unter eine Decke „zu wandern“ – sollte man loses Bettzeug vermeiden. Optimal wäre es darum, wenn Sie ganz ohne zusätzliches Bettzeug auskommen also nur ein Schlafsack oder ähnliches.

Und wenn man doch eine Decke bevorzugt?

Sie kennen Ihr Kind am Besten. Wenn es für Sie in Ordnung ist, ihr Kleines mit einer Decke zuzudecken, dann tun Sie das auch!

Achten Sie in dem Fall darauf, dass sich Ihr Baby die Decke nicht über das Gesicht ziehen kann und es auch nicht unter die Decke „wandert“.

Und wenn ihr Baby schlafen geht, entfernen Sie einfach die Stofftiere aus dem Bettchen.

Viele Babys schlafen in der Rückenlage sehr schlecht. Sie zappeln viel herum und wecken sich damit selber auf. Und doch ist es im Hinblick zur Vermeidung des plötzlichen Kindstods die bevorzugte Lage. Was kann man also tun?

Bei manchen Babys hilft in diesem Fall das „Pucken“. Darunter versteht man enges Einwickeln in Tücher, so dass die Kleinen ihre Arme und Beine nicht mehr beliebig bewegen können. Sie werden fest umschlungen wie in der Gebärmutter und schlafen dadurch besser.

Familienbett – Ja oder Nein?

Ob Ihr Kind bei Ihnen im Familienbett schläft, bleibt Ihnen überlassen. Für stillende Mütter ist es auf jeden Fall sehr bequem und die Angst, die manche junge Eltern haben, ihr Kind zu erdrücken, erweist sich sehr schnell als unbegründet.

Trotzdem schlafen nicht nur viele Eltern sondern auch viele Babys besser, wenn die Kleinen in ihrem eigenen Bettchen schlafen.

Werden Babys müde, werden sie oft unruhig und fangen zu schreien an. Die Eltern denken dann, dass dem Baby etwas weh tut, dass es Hunger hat oder dass ihm langweilig ist und versuchen auf das jeweilige Bedürfnis einzugehen. Doch eigentlich möchte das Kind nur Ruhe und hört nicht auf zu weinen.

Versuchen Sie das Baby in sein Bettchen zu legen und lassen Sie das Kleine zur Ruhe kommen. Natürlich kann es, auch wenn das Baby müde ist, einmal sein, dass es einmal ein paar Minuten lang schreit bevor es einschläft, doch Sie werden bald merken ob es wirklich der fehlende Schlaf war, der ihr Baby unruhig werden ließ.

Rituale zum Einschlafen

Für viele Kinder ist es auch sehr wichtig, beim Schlafengehen einen geregelten Ablauf zu haben. Füttern, wickeln und umziehen, ab ins Bett und eine Geschichte vorlesen oder vorsingen. Schon ganz kleine Kinder lieben es, dem Klang von Mamas oder Papas Stimme zu lauschen und lassen sich gerne davon beruhigen.

Foto by Tina Kayser/pixelio.de





Kategorien: Baby & Kleinkind, Magazin, Tipps für Eltern
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