Wochenfluss

Jede Frau hat nach der Geburt Blutungen. Mit der Geburt des Babys löst sich auch die Plazenta von der Gebärmutter und hinterlässt eine große Wunde.

In den ersten Tagen nach der Geburt werden Sekrete ausgesondert, die anfangs dunkelrot sind, jedoch immer heller werden. Es sind restliches Blut, Schleim und Plazentagewebe aus der Gebärmutter, die der Körper der Frau durch den Wochenfluss ausscheidet.

Wie stark ist der Wochenfluss? Wie lange dauert er?

Wie stark der Wochenfluss ist und wie lange er dauert, ist bei jeder Frau verschieden. Manche jungen Mütter bluten sehr viel und sehr stark, andere wieder schwächer und weniger.

Setzt nach den ersten Blutungen die Heilung der Wunde ein, verfärbt sich der Wochenfluss von einem hellen Rot zu rosa über bräunlich, bis er nach etwa 14 Tagen eine gelblich-weiße Farbe annimmt. Jetzt enthält der Wochenfluss nahezu kein Wundsekret mehr, sondern nur noch verflüssigte Zellen.

Der Wochenfluss kann bis zu sechs bis acht Wochen dauern, je nachdem wie rasch die Wunde verheilt. Falls sich die Frau nach der Geburt zu schnell zu viel zumutet, kann es passieren, dass die Blutungen wieder einsetzen.

Die Farbe Rot ist in diesem Fall dann ein echtes Warnsignal!

In der Zeit während des Wochenflusses sind Tampons absolut tabu!

Über Tampons können Bakterien in die Gebärmutter gelangen und dort eine Infektion verursachen. Um den Ausfluss aufzufangen, verwenden Sie am besten sehr dicke Binden. Wichtig ist es, die Binde möglichst alle zwei bis drei Stunden zu wechseln. Sonst kann es schnell unangenehm und feucht werden.

Nach jedem Gang zur Toilette sollte man den Intimbereich mit lauwarmem Wasser abspülen, um getrocknetes Blut abzuspülen.





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